"Die reinste Form des Wahnsinns ist, alles beim Alten zu belassen

und zu hoffen, dass sich etwas ändert."

- Albert Einstein -

 

Stressbewältigung

Stress im Alltag und die Symptome

Dauerstress macht krank

Dauerstress macht krank
© Robert Kneschke | fotolia.com

Fühlst du dich oft wie der berühmte Hamster im Rad, der immer rennt und rennt, aber nie ankommt? Dann solltest du etwas gegen diesen Stress tun. Jeder kennt Stress im Alltag, und wenn du dazu noch hochsensibel bist, kann das ziemlich anstrengend sein. Besonders, wenn du nicht weißt, wie du dich vor Einflüssen schützen kannst.

 

Stress, der nicht erkannt und aufgelöst wird, kann sich leicht zum Dauerstress hochschaukeln. Dieser wirkt sich dann auf alle deine Lebensbereiche negativ aus. Auf die Qualität deiner Arbeit, auf deine Beziehungen (zu deinem Partner, deinen Kindern und deinen Freunden) und natürlich auf dich selbst und deine Gesundheit.

Die typischen Stresssymptome

  • Schlafstörungen (Einschlaf- und Durchschlafschwierigkeiten)
  • Ängste, Depressionen
  • Appetitlosigkeit oder Heißhungerattacken
  • Allergien und Unverträglichkeiten
  • Herz-Kreislaufbeschwerden (Bluthochdruck, Schwindel)
  • Durchfall, Verstopfung, Reizdarmsyndrom, Bauchschmerzen
  • Hautirritationen und unreine Haut
  • Haarausfall
  • Tinnitus
  • Kopf-, Rücken-, Nackenschmerzen, Verspannungen
  • Nervosität und innere Unruhe
  • Nägelkauen, Zähneknirschen
  • Zuckungen der Muskulatur (Augenlid, RLS (Restless Leg Syndrom))
  • Lustlosigkeit
  • Konzentrationsprobleme
  • ständige Müdigkeit und Antriebsschwäche

Entspannung? Dafür habe ich doch gar keine Zeit!

Zeit für mich
© Floydine | fotolia.com

Glaubst du das auch? Dann lass mich dir eines sagen: Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich! Besonders wenn du hochsensibel bist, brauchst du genügend Zeit um Reize zu verarbeiten und zu regenerieren.

 

Die kleinen Signale des Körpers sagen dir, dass du dir Zeit für dich selbst nehmen solltest. Aber die meisten merken vor lauter Stress im Alltag die Warnsignale ihres Körpers nicht einmal. Sie wundern sich dann, wieso sie oft ausgelaugt, lustlos und gereizt sind. Viele sagen sich auch: "Ach, wird schon irgendwie gehen..." oder "Ich muss aber..." und machen weiter, wie sie es gewohnt sind. 

  

Erst wenn Schmerzen oder andere Beeinträchtigungen hinzukommen, merken wir, dass etwas nicht stimmt. Unsere Seele spricht zu uns durch den Körper, das sind die sogenannten psychosomatischen Beschwerden (aus dem altgriechischen

psyché = Seele und soma = Körper). Das gemeine an diesen Beschwerden ist, dass diese körperlichen Symptome sich wiederum negativ auf unsere Stimmung und Emotionen auswirken. Es entsteht ein Teufelskreis, aus dem man nur schwer wieder herauskommt.

 

Die meisten beschäftigen sich auch nicht mit den Ursachen, sondern wollen den Schmerz oder die Beeinträchtigung einfach schnell wieder los werden. Wenn diese Signale aber unterdrückt oder ignoriert werden, dann ruft unser Körper immer lauter. Mit verheerenden Folgen für die seelische und körperliche Gesundheit, denn die Beschwerden können leicht chronisch werden.

  

Deshalb: Fang heute damit an umzudenken!